HÖREN BEI KINDERN

Das Hören bei Kindern entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre. Deshalb ist es so wichtig frühzeitige Diagnostik durchzuführen. In Deutschland ist jedes 2. Kind von 100 Geburten betroffen. Durch das frühe Hörscreening werden die Kinder aber immer früher heraus gesiebt. Das Screening zeigt auf schmerzlose und schnelle Weise, ob das Innenohr intakt ist oder nicht. Wenn eine Auffälligkeit entdeckt wird, sollte eine weitere Untersuchung des Gehörs durch einen HNO Arzt erfolgen.

Da sich das Gehirn und der Hörnerv im laufe der ersten 2 Jahre sehr stark entwickelt und reift, ist eine frühe Hörgeräteversorgung sehr wichtig. Kinder die spät versorgt wurden erreichen oft nicht so gute Hörerfolge. Bei früh versorgten Kindern sind die Hörergebnisse mit den Hörhilfen häufig sehr gut.

Liegt als Diagnose eine Innenohrschädigung vor, ist diese Art der Hörstörung irreparabel und kann nur noch mit Hörhilfen versorgt werden. Für die tauben Ohren gibt es heute ein Cochlea-Implantat. Dies ist eine Ohrprotese welche das defekte Innenohr ersetzen soll. Im Gegensatz dazu arbeitet ein Hörgerät mit den Bereichen des Innenohrs welche noch vorhanden sind.

Entscheiden beim Hören für Kinder ist, dass Sprache nur gut funktioniert, wenn sie verstanden wird. Ein Kind lernt nur dann gut zu sprechen, wenn es ein gutes Hörvermögen hat. Zudem hängt am guten Hören auch Selbstbewusstsein. Teilweise wird leises nicht gut gehört (z.B. ein leises Lob) und lautes aber schon ( z.B. lautes Schimpfen). Das führt zu emotionalen Einschränkungen.

Heutzutage gibt es hochmoderne und feine Hörhilfen die auch geringgradige Hörminderungen optimal versorgen können. Deshalb empfehlen wir, nicht lange zu warten sondern so frühzeitig es geht Hörtests machen zu lassen.

Im Mittelpunkt steht dabei immer das Kind und nicht seine Hörschädigung!

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